Medizinische Maßnahmen

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Antikörperzufuhr über die Atemwege

Michael S. Piepenbrink, Jun-Gyu Park u. a.: Potent universal beta-coronavirus therapeutic activity mediated by direct respiratory administration of a Spike S2 domain-specific human neutralizing monoclonal antibody, in: PLOS Pathogens 18, H. 7 (21. Juli 2022) S. e101691, online in: https://doi.org/10.1371/journal.ppat.1010691. Zusammenfassung Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) ist das dritte neuartige β-Coronavirus, das in den letzten zwei Jahrzehnten erhebliche menschliche Todesfälle verursacht hat. Obwohl Impfstoffe verfügbar sind, wurden weltweit zu wenige verabreicht, um das Virus in Schach zu halten und um Mutationen, die zu einer Immunflucht führen, zu verhindern. Um festzustellen, ob Antikörper mit universeller Coronavirus-Aktivität identifiziert werden können, […]

Konformationsflexibilität

Ruofan Li, Michael Mor, Bingting Ma, Alex E. Clark, Joel Alter, Michal Werbner, Jamie Casey Lee, Sandra L. Leibel, Aaron F. Carlin, Moshe Dessau, Meital Gal-Tanamy, Ben A. Croker, Ye Xiang, Natalia T. Freund: Conformational flexibility in neutralization of SARS-CoV-2 by naturally elicited anti-SARS-CoV-2 antibodies, in: Communications Biology 5 (2022) H. 1, Artikel-Nr. 789, online in: https://doi.org/10.1038/s42003-022-03739-5. Zusammenfassung Da immer wieder neue Varianten von SARS-CoV-2 auftauchen, ist es wichtig, die kreuzneutralisierenden Fähigkeiten von Antikörpern zu bewerten, die auf natürliche Weise während einer SARS-CoV-2-Wildtyp-Infektion gebildet werden. In der vorliegenden Studie untersuchen die Autor*innen die Aktivität von neun monoklonalen Anti-SARS-CoV-2-Antikörpern (mAbs, monoclonal […]

Impfstoffentwicklung gegen Omikron

Verband Forschender Arzneimittelhersteller: Angepasste Impfstoffe zum Schutz vor Omikron (24. September 2022), online in: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/omikron-impfstoffe (Stand: 18.10.2022). In seinem Beitrag stellt der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (VFA) als Interessenvertretung von 45 Pharmaunternehmen in Deutschland den Stand der Impfstoffentwicklung gegen die Omikronvariante vor. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind in der EU drei Impfstoffe von zwei Unternehmen zugelassen (BioTech/Pfizer und Moderna), die sowohl an den Ursprungsstamm als auch an die Subvarianten BA.1. bzw. BA.4./5. angepasst sind. Zudem entwickeln neben BionTech/Pfizer und Moderna weitere Pharmaunternehmen angepasste Impfstoffe oder beginnen mit deren Entwicklung. In den USA wurde im Juli 2022 von der US-Arzneimittelbehörde (FDA) […]

Empfindlichkeit von Subvarianten gegen monoklonalen Antikörpern

Daichi Yamasoba, Yusuke Kosugi, Izumi Kimura, Shigeru Fujita, Keiya Uriu, Jumpei Ito, Kei Sato, The Genotype to Phenotype Japan (G2P-Japan) Consortium: Sensitivity of novel SARS-CoV-2 Omicron subvariants, BA.2.11, BA.2.12.1, BA.4 and BA.5 to therapeutic monoclonal antibodies, in: bioRxiv. The Preprint Server for Biology (3. Mai 2022), online in; https://doi.org/10.1101/2022.05.03.490409. Zusammenfassung Im Mai 2022 ist die Omikron BA.2-Variante die vorherrschende Variante in der Welt. Danach sind Omikron-Subvarianten aufgetaucht und einige von ihnen haben begonnen, BA.2 in mehreren Ländern zu überflügeln. So werden beispielsweise die Omikron BA.2.11, BA.2.12.1 und BA.4/5 Untervarianten in Frankreich, den USA und Südafrika dominant. In dieser Studie haben […]

Überwindung der Antigenverschiebung

Elisabetta Cameroni u. a.: Broadly neutralizing antibodies overcome SARS-CoV-2 Omicron antigenic shift, in: Nature 602 (Februar 2022), S. 664–670, online in: https://doi.org/10.1038/s41586-021-04386-2. Zusammenfassung Die kürzlich aufgetauchte SARS-CoV-2 Omikron-Variante verursacht 37 Aminosäure-Mutationen im Spike-Protein, davon 15 in der rezeptorbindenden Domäne (RBD, receptor binding domain), was Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit verfügbarer Impfstoffe und Antikörper-basierter Therapeutika aufkommen lässt. In dieser Studie zeigen die Autor*innen, dass die RBD von Omikron mit im Vergleich zur Wuhan-Hu-1 RBD mit erhöhter Affinität an menschliches ACE2 bindet und dass sie auch an Maus-ACE2 bindet. Im Plasma von genesenen und geimpften Personen wurde ein deutlicher Rückgang der neutralisierenden Aktivität […]

Wirksamkeit einer vierten Dosis

Peter Nordström, Marcel Ballin, Anna Nordström: Effectiveness of a fourth dose of mRNA COVID-19 vaccine against all-cause mortality in long-term care facility residents and in the oldest old: A nationwide, retrospective cohort study in Sweden, in: The Lancet Regional Health – Europe (13. Juli 2022), online in: https://doi.org/10.1016/j.lanepe.2022.100466. Zusammenfassung Hintergrund Die Auswirkung einer vierten Dosis des COVID-19-Impfstoffs auf das Sterberisiko bei den ältesten und gebrechlichsten Personen ist unbekannt. Methoden Anhand von landesweiten schwedischen Registern wurden zwei gematchte Kohorten gebildet. In der ersten wurden Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen (long-term care facilities, LTCFs), die ab dem 1. Januar 2022 eine vierte Dosis eines […]

Warten auf den Omikron-Impfstoff

BRISANT: Wann kommt der Corona-Impfstoff gegen die Omikron-Variante?, in: mdr.de, 5. Juni 2022. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt für besonders gefährdete Gruppen eine vierte Impfung gegen das Corona-Virus. Obwohl der an Omikron angepasste Impfstoff seit Ende März ausgeliefert werden könnte, fehlten im Juni 2022 noch Daten für die Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Behörde (EMA). Der Autor erklärt, warum an unterschiedliche Varianten angepasste Impfstoffe notwendig sind und welche Schritte bei der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs vorgesehen sind.

Auslieferungsverzögerung des Omikron-Impfstoffs

Angela Göpfert: Omikron-Booster kommen später – oder nie, in: tagesschau.de, 17. Februar 2022. In ihrem im Februar 2022 erschienenen Artikel setzt sich die Autorin mit der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Auslieferungsverzögerung eines Impfstoffes gegen die Omikron-Variante auseinander. Im Februar schien die Omikron-Welle ihren Höhepunkt bereits überschritten zu haben, weshalb die Autorin nach der Sinnhaftigkeit eines Omikorn-spezifischen Impfstoffs fragte. Erste Studienergebnisse hätten gezeigt, dass die gegen die Omikron-Variante gerichteten mRNA-Impfstoffe nicht besser als die bereits zugelassenne Impfstoffe wirken würden. Um Geld und Ressourcen zu schonen, sei es ihrer Meinung nach angezeigt die Lage zunächst weiter zu beobachten, welche Variante sich bis […]

Wirksamkeit antiviraler Wirkstoffe

Emi Takashita u. a.: Efficacy of Antiviral Agents against the SARS-CoV-2 Omicron Subvariant BA.2, in: New England Journal of Medicine 386, H. 15 (14. April 2022) S. 1475-1477, online in: https://doi.org/10.1056/NEJMc2201933. In ihrem Leserbrief berichten die Autor*innen von ihrer Studie, die sich mit der Wirksamkeit monoklonaler Antikörper gegen die Omikron-Subvarianten auseinandersetzt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl Etesevimab als auch Bamlanivimab an neutralisierender Aktivität gegenüber der Omikron-Subvariante BA.2 verloren haben. Imdevimab, das keine neutralisierende Wirkung gegen BA.1 hatte, besitzt jedoch eine neutralisierende Wirkung gegen BA.2. Casirivimab hemmte BA.2 aber nicht BA.1 oder BA.1.1 Tixagevimab und Cilgavimab neutralisierten BA. 2 […]

Globale Auswirkung des ersten Impfjahrs

Oliver J. Watson u. a.: Global impact of the first year of COVID-19 vaccination: a mathematical modelling study, in: The Lancet Infectious Diseases (online veröffentlicht 23. Juni 2022), online in: https://doi.org/10.1016/S1473-3099(22)00320-6. Zusammenfassung Hintergrund Der erste COVID-19-Impfstoff außerhalb einer klinischen Studie wurde am 8. Dezember 2020 verabreicht. Um weltweite Impfstoffgleichheit zu gewährleisten, wurden von der COVID-19 Vaccines Global Access (COVAX) Facility und der WHO Impfstoffziele festgelegt. Aufgrund von Impfstoffdefiziten wurden diese Ziele jedoch bis Ende 2021 nicht erreicht. Das Ziel der Autor*innen war es, die globalen Auswirkungen des ersten Jahres der COVID-19-Impfprogramme zu quantifizieren. Methoden Ein mathematisches Modell der COVID-19-Übertragung und […]

Omikron-Subvarianten und monoklonale Antikörper

Daichi Yamasoba u. a.: Sensitivity of novel SARS-CoV-2 Omicron subvariants, BA.2.11, BA.2.12.1, BA.4 and BA.5 to therapeutic monoclonal antibodies [Preprint], in: bioRxiv. The Preprint Server for Biology (3. Mai 2022), online in: https://doi.org/10.1101/2022.05.03.490409. Zusammenfassung Im Mai 2022 war die Omikron BA.2-Variante die weltweit dominierende Variante. Danach sind Omikron-Subvarianten aufgetaucht, und einige von ihnen begannen, BA.2 in mehreren Ländern zu überflügeln. So dominieren beispielsweise die Omikron-Varianten BA.2.11, BA.2.12.1 und BA.4/5 in Frankreich, den USA bzw. Südafrika. In dieser Studie haben die Autor*innen die Empfindlichkeit dieser neuen Omikron-Subvarianten (BA.2.11, BA.2.12.1 und BA.4/5) gegenüber acht therapeutischen monoklonalen Antikörpern (Bamlanivimab, Bebtelovimab, Casirivimab, Cilgavimab, Etesevimab, […]

Antivirale Medikamente & Omikron

Agnieszka Dabrowska, Artur Szczepanski, Paweł Botwina, Natalia Mazur-Panasiuk, Helena Jiřincová, Lukasz Rabalski, Tomas Zajic, Grzegorz Popowicz, Krzysztof Pyrc: Efficacy of antiviral drugs against the omicron variant of SARS-CoV-2 [Preprint], in: bioRxiv (23. Dezember 2021), online in: https://doi.org/10.1101/2021.12.21.473268. Zusammenfassung Die Omikron-Variante des SARS-CoV-2-Virus wurde erstmals im November 2021 in Südafrika entdeckt. Die Analyse der Sequenzdaten im Zusammenhang mit früheren Varianten ließ vermuten, dass es sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen könnte, darunter Immunumgehung und erhöhte Übertragung. Diese Annahmen haben sich teilweise bestätigt, und die Verringerung des Schutzes bei rekonvaleszenten Patienten und geimpften Personen hat sich bestätigt. In dieser Studie haben die Autor*innen die […]

WHO-Leitlinie zu Therapeutika

WHO (Hg.): Therapeutics and COVID-19: Living guideline (WHO/2019-nCoV/therapeutics/2022.3), Geneva (22. April 2022), online in: https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-therapeutics-2022.3. Licence: CC BY-NC-SA 3.0 IGO. Die WHO Therapeutics and COVID-19: Living guideline enthält die aktuellsten Empfehlungen der Organisation für den Einsatz von Therapeutika bei der Behandlung von COVID-19. Die neueste Version dieser living guideline ist im pdf-Format und über eine Online-Plattform verfügbar und wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Diese zehnte Version der WHO-Leitlinie enthält 17 Empfehlungen, darunter zwei neue Empfehlungen zu Nirmatrelvir-Ritonavir. In dieser neuesten Version wurden keine weiteren Aktualisierungen an den bereits bestehenden Empfehlungen vorgenommen.

Hohe Impfstoffwirksamkeit

Ulrike Baum, Eero Poukka, Tuija Leino, Hanna Nohynek, Arto A. Palmu: High vaccine effectiveness against severe Covid-19 in the elderly in Finland before and after the emergence of Omicron [Preprint], in: medRxiv (13. März 2022), online in: https://doi.org/10.1101/2022.03.11.22272140. Zusammenfassung Hintergrund Ältere Menschen sind sehr anfällig für schwere Covid-19-Erkrankungen. Die nachlassende Immunität und das Auftreten von Omikron haben Bedenken hinsichtlich einer geringeren Wirksamkeit von Covid-19-Impfstoffen hervorgerufen. Ziel war es, die Wirksamkeit des Impfstoffs (Vaccine Effectiveness, VE) gegen schweres Covid-19 bei älteren Menschen abzuschätzen. Methoden Diese landesweite, registergestützte Kohortenstudie umfasste alle Einwohner Finnlands im Alter von 70 Jahren und darüber. Die Nachbeobachtung […]

Empfehlung der WHO

rme/aerzteblatt.de: WHO empfiehlt IL-6-Antagonisten bei COVID-19, in: Aerzteblatt.de (7.7.2021). In diesem am 7. Juli 2021 im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Artikel wird auf die Empfehlung der WHO eingegangen zur Behandlung von Patienten mit Covid-19 Interleukin-6 (IL-6)-Antagonisten einzusetzten. Der Einsatz von IL-6-Antagonisten senke das Sterberisiko, falls gleichzeitig Glukokortikoide gegeben würden. Kritisiert werden für bestimmte Präparate die Preise, die laut Ärzte ohne Grenzen um das sechs- bis sechzigfache über den Herstellungkosten lägen.

Impfmandat in Österreich

Christiane Druml, Herwig Czech: Comment. A Pandemic is no private matter: the COVID-19 vaccine mandate in Austria, in: The Lancet Respiratory Medicine online (17.2.2022), online in: https://doi.org/10.1016/S2213-2600(22)00063-7. Am 5. Februar 2022 trat in Österreich das erste Covid-19-Impfpflichtsgesetz in Europa in Kraft. In ihrem Kommentar zeichnen die Autor*innen die Vorgeschichte und den Weg des Gesetzes nach, das eine plötzliche Kehrtwende der österreichischen Regierung darstellte.

Studie zu Casirivimab und Imdevimab

RECOVERY Collaborative Group (Hg.): Casirivimab and imdevimab in patients admitted to hospital with COVID-19 (RECOVERY): a randomised, controlled, open-label, platform trial, in: The Lancet 339, Nr. 10325 (12. Februar 2022), S. 665-676, online in: https://doi.org/10.1016/S0140-6736(22)00163-5. Übersetzte Zusammenfassung der Studie „Hintergrund Casirivimab und Imdevimab sind nicht konkurrierende monoklonale Antikörper, die an zwei verschiedene Stellen der Rezeptorbindungsdomäne des SARS-CoV-2-Spike-Glykoproteins binden und so den Eintritt des Virus in die Wirtszellen blockieren. Die Autor*innen dieser Studie haben die Wirksamkeit und Sicherheit von zusammen verabreichten Casirivimab und Imdevimab bei Patienten untersucht, die mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden Methoden RECOVERY ist eine randomisierte, kontrollierte, offene […]

Ergebnisse der Imatinib-Behandlung

Erik Duijvelaar u.a.: Long-term clinical outcomes of COVID-19 patients treated with imatinib, in: The Lancet Respiratory Medicine, online in: https://doi.org/10.1016/S2213-2600(22)00052-2 (17.2.2022). In diesem Artikel berichten die Autor*innen über die 90-Tage-Ergebnisse der CounterCOVID-Studie und untersuchen die Mechanismen, die dem klinischen Nutzen von Imatinib zugrunde liegen. „Die Hypoxämie bei COVID-19 wird in erster Linie durch eine Störung der alveolokapillären Barriere bei Entzündungen und einer Dysfunktion des Endothels verursacht. Bislang wurden antivirale oder immunmodulatorische Behandlungsmöglichkeiten eingehend untersucht, doch gibt es keine zugelassene Therapie, die auf die endotheliale Dysfunktion abzielt. Imatinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der die vaskuläre Leckage unter entzündlichen Bedingungen abschwächt. In der […]

Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (Februar 2022)

Paul-Ehrlich-Institut: Sicherheitsbericht. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn derImpfkampagne am 27.12.2020 bis zum 31.12.2021, Langen, 07.02.2022. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet als Bundesinsitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel über die aus Deutschland gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH) und Spikevax (MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.) sowie den Vektor-Impfstoffen Vaxzevria (AstraZeneca AB) und COVID-19 Vaccine Janssen zum Schutz vor COVID-19 von Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 31.12.2021. Bis zum 31.12.2021 wurden laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 148.760.720 Impfungen durchgeführt, davon […]

Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (Dezember 2021)

Paul-Ehrlich-Institut: Sicherheitsbericht. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 seit Beginn derImpfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.11.2021, Langen, 23.12.2021. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) berichtet als Bundesinsitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel über die aus Deutschland gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen Comirnaty (BioNTech Manufacturing GmbH) und Spikevax (MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.) sowie den Vektor-Impfstoffen Vaxzevria (AstraZeneca AB) und COVID-19 Vaccine Janssen zum Schutz vor COVID-19 von Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.11.2021. Bis zum 30.11.2021 wurden laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 123.347.849 Impfungen durchgeführt, davon […]